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Usbekistan    

     

Einwohnerzahl    

38 Mio.         

 

Hauptstadt 

Taschkent, 3 Mio.

Grössenvergleich                 

11 x grösser als die Schweiz 

 

Visum                         

30 Tage visumfrei für Schweizer    

                                                          

Währung                    

Usbekischer So'm

 

Grenzübertritt Kosten            

 

 

Carnet de Passage nötig

Nein

 

Regierungsform                

An der Spitze des Staates steht der Präsident, der als Staatsoberhaupt sehr weitreichende     

Machtbefugnisse besitzt. Abdulla Aripow ist seit 2016 im Amt.

 

 

Religion                

Usbekistan ist ein stark geprägtes muslimisches Land. Etwa 90% der Bevölkerung sind muslimisch die anderen 10% sind Christen.

 

 

Sprachen                    

Etwa 80% der Einwohner sprechen Usbekisch. Die anderen Russisch. In der autonomen Republik Karakalpakistan ist zudem Karakalpakisch. Aber das können wir leider nicht 🤪

 

Haupteinnahmequellen            

Die Hauptstützen der usbekischen Wirtschaft sind im Rohstoffsektor und in der Agrarwirtschaft zu finden. Gold, Kupfer, Uran, Erdgas und Baumwolle haben den grössten Anteil.

 

Dieselpreis                

 

 

 

Interessantes & Skurriles

         

U-Bahnhöfe als Paläste: Die Metro Taschkent ist eine der am strengsten bewachten und gleichzeitig prunkvollsten U-Bahnen der Welt

 

Der Schiffsfriedhof in der Wüste: Einst war der Aralsee ein riesiges Binnenmeer. Durch exzessiven Baumwollanbau ist er dramatisch geschrumpft. In der Nähe der einstigen Fischerstadt Muynak rosten heute gestrandete Fischkutter mitten im Wüstensand vor sich hin

 

Taschkents "Venedig": Mitten in der Hauptstadt gibt es den Kalkauskanal, an dem sich die Häuser direkt am Wasser drängen

 

Der Louvre in der Wüste: Das Savitsky-Museum in Nukus in der autonomen Republik Karakalpakistan beherbergt eine der weltbesten Sammlungen russischer Avantgarde-Kunst. Der Gründer sammelte regimekritische Werke, die in Moskau vernichtet worden wären, und versteckte sie mitten im Nirgendwo. [1]

 

Das weiße Gold: Usbekistan gehört zu den weltgrößten Baumwollproduzenten. Die Ernte, die lokal als "weißes Gold" bezeichnet wird, prägt das ländliche Bild massiv

 

Kulinarisches Nationalheiligtum: Plow (oder Plov) ist das Nationalgericht. Es besteht aus Reis, Fleisch (meist Lamm), Karotten, Kichererbsen und Gewürzen und wird traditionell in riesigen gusseisernen Pfannen (Kazan) über offenem Feuer zubereitet. Es gehört zur UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes

 

Trotz der muslimisch geprägten Kultur ist das Land das wichtigste Weinanbaugebiet Zentralasiens und produziert trockene, halbtrockene und süße Rot- und Weißweine. Die Weinherstellung geht bis in das 6. Jahrhundert vor Chr. zurück.

 

Polo mit einer toten Ziege: Das traditionelle Reiterspiel Kupkari ist der Nationalsport. Ähnlich wie beim Polo kämpfen hier hunderte Reiter wild auf dem Feld gegeneinander – allerdings nicht um einen Ball, sondern um einen enthaupteten Ziegen- oder Kälberkadaver.

 

Doppelter Binnenstaat-Status: Usbekistan ist eines von nur zwei Ländern weltweit (neben Liechtenstein), das vollständig von anderen Binnenstaaten umgeben ist. Man muss also mindestens zwei Landesgrenzen überqueren, um das nächste Meer zu erreichen

 

Die absolute Herrschaft des Brotes: Das Fladenbrot (Non) ist heilig. Es darf niemals auf den Kopf gedreht, auf den Boden gelegt oder mit dem Messer geschnitten werden. Traditionell wird es immer mit den Händen gebrochen. 

 

Tee ist Pflicht: Der sogenannte Tschai (grüner Tee) ist das Nationalgetränk. Wer bei einem Gastgeber zu Besuch ist, bekommt den Tee traditionell von der Frau des Hauses eingeschenkt. Je weniger Tee in der Tasse ist, desto größer ist die Ehre: Eine volle Tasse bedeutet, dass der Gast bald wieder gehen soll

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